Eggesiner Bürgermeister besucht Amtskollegen auf dem Wasserweg per Boot

08.07.2020

Die vergangenen Corona-Monate haben Dietmar Jesse dazu motiviert, seine Amtskollegen in Ueckermünde, Anklam, Stolpe und Loitz auf dem Wasserweg einen Arbeitsbesuch abzustatten. Bei bestem Sommerwetter begann die Tour am 15. Juni am Eggesiner Hafen. Erste Station war das Seebad Ueckermünde, wo Bürgermeister Jürgen Kliewe seinen Eggesiner Amtskollegen mit einem kleinen Gastgeschenk empfangen hat. In lockerer Atmosphäre wurde nicht nur über die Corona-Auswirkungen in der Kommunalpolitik gesprochen, sondern auch über Konzepte, wie man gemeinsam touristisch und auch wirtschaftlich die Region am Stettiner Haff stärken kann.

Nach einem Kurzbesuch in der Haffgemeinde Mönkebude ging es weiter übers Haff, Peenestrom und Peene in die alte Hansestadt Anklam. In einer Gesprächsrunde mit Bürgermeister Michael Galander wurde deutlich, dass wir in der Region der Odertalmündung mit den Flusslandschaften der Peene und auch der Uecker und Randow noch Potential haben, dieses Netzwerk zu intensivieren. Vor allem wurde über das Thema innerstädtische Sanierung gesprochen.

Alliierte Bombenangriffe auf die Anklamer Arado - Flugzeugwerke und ein deutsches Bombardement der schon russisch besetzten Stadt wenige Tage vor Kriegsende hinterließen mit über 70 % eine der am stärksten zerstörten deutschen Städte.

In den letzten Jahren hat sich in Anklamer Altstadtsanierung viel getan, wovon sich Dietmar Jesse in einem kleinen Stadtspaziergang überzeugen konnte.

Nächste Station war Stolpe an der Peene. Nach einem Besuch in der Naturparkstation des Naturparks „Flusslandschaft Peenetal“ gab es einen Spaziergang durch das idyllische Dorf an der Peene, ein einzigartiges vorpommersches Dorf mit sehr vielen Sehenswürdigkeiten. Im anschließenden Gespräch mit Bürgermeister Marcel Falk ging es vor allem um den geplanten Hafenausbau in der Peenegemeinde. Die Auslastung ist gut und eine Nachhaltigkeit für eine Investition ist gegeben aber die Eigenmittel der Gemeinde reichen nicht aus, um dieses Projekt zu finanzieren. Zu diesem Thema konnte Dietmar Jesse seinen Amtskollegen in Stolpe einige wertvolle Tipps geben.

Am Folgetag wurde der Hafen in Loitz angesteuert. In einer sehr angenehmen Atmosphäre gab es ein mehrstündiges Gespräch mit der Bürgermeisterin Christin Witt. Beide Städte haben viele Gemeinsamkeiten, wie z.B. geschäftsführende Gemeinde für die jeweiligen Ämter, und daher konnten viele Erfahrungen sowohl auf kommunaler als auch auf touristischer Ebene ausgetauscht werden.

Fazit dieser Bootstour: In allen Orten spürte man eine herzliche Gastfreundschaft. In einer solchen angenehmen Atmosphäre waren die Gespräche wesentlich konstruktiver, als ein offizielles amtliches Arbeitstreffen, was auch die gastgebenden Bürgermeister bestätigten.

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